Behind the scenes: Zu Besuch bei Master Lin – massig Gold inklusive!

Liebe Unicorns,

mittem im Sommer durfte ich einen Blick hinter die Kulissen einer tollen hochwertigen Marke, die in Österreich produziert wird werfen: Master Lin! Die Produkte von Master Lin sind nicht nur tierversuchsfrei sondern auch NATRUE-zertifiziert, also Naturkosmetik.

Master Lin ist aber nicht nur zertifizierte Naturkosmetik sondern auch zusätzlich auf der Lehre der traditionellen chinesischen Medizin TCM aufgebaut. Das bedeutet in jedem Produkt stecken Inhaltsstoffe von 5 Elementen nach der TCM Lehre – Wasser, Metall, Erde, Feuer und Holz. Das Besondere an diesen Produkten ist, dass jedes Einzelne für alle Hauttypen geeignet ist, da man laut TCM davon ausgeht die Haut würde sich selbst nehmen was sie braucht.

Ich durfte also mit ein paar anderen Bloggern einen Blick in die Produktion und Entwicklung der hochwertigen Luxus-Marke werfen.
Wir wurden mit einem großartig und vor allem sehr goldig gedeckten Tisch empfangen – nach der Führung war uns allen auch klar, welchen Wert das Gold für die Marke hat.

master_lin_eyecream

Nachdem wir einen Überblick über die Marke bekommen haben, ging es anschließend gleich direkt in die Produktion. Da das alles natürlich gewissen Hygiene-Standarts unterliegt, mussten wir uns alle Mäntelchen und Plastik-Überschuhe anziehen.

Wie heißt denn das? Haben diese Dinger einen offiziellen Namen?

Wie heißt denn das? Haben diese Dinger einen offiziellen Namen?

Auch während der Führung kam uns die Farbe Gold unter – aber nicht nur als Farbe. Gold ist nämlich der wertvollste Inhaltsstoff einiger Master Lin Produkte. Zusätzlich zu den Inhaltsstoffen muss aber selbstverständlich auch die Verpackung selbst luxuriös sein. Hübsche Glaskaraffen runden die hochwertigen Produkte auch äußerlich ab.

wertvoller Goldstaub

wertvoller Goldstaub

master_lin_glas_verpackung

Nach der interessanten Führung gab es noch einen Brunch aus komplett veganen Produkten. Ich habe zwar schon ein-, zwei Mal vegan gegessen aber ich bin ehrlich gesagt jedes Mal überrascht, welche Möglichkeiten sich damit bieten. Auch bei diesem Event war das Essen sehr lecker und spornt mich an selbst mehr vegane Küche zu probieren.

Durch folgende Gerichte von La Cuchina haben wir uns durch gekostet:

  • Hummus mit Falafel
  • Melanzaniaufstrich
  • Linsenaufstrich orientalisch gewürzt
  • Veganes Schokomousse mit Bitterorange
  • Apfel-Birnen-Crumble mit Zimtblütelstreusel
  • Brot von Joseph und Gragger
v.l.n.r.: Melanzaniaufstrich, Hummus mit Falafel, Linsenaufstrich

v.l.n.r.: Melanzaniaufstrich, Hummus mit Falafel, Linsenaufstrich

Uns wurden alle Prozesse und Herstellungsverfahren genau erklärt, von der Entwicklung und Entstehung über Qualitätstests bishin zum fertigen Produkt – das kann immerhin bis zu 2 Jahre dauern! Besonders cool finde ich, dass wir eine Handcreme und ein Tonic testen durften, den es noch nicht am Markt gab.

Ich bin prinzipiell überhaupt kein Fan von Handcremen – okay, das ist untertrieben. Meine Handy sind trocken wie Schmirgelpapier – jaaa, extrem sexy, ich weiß – aber ich hasse Handcremen. Die sind klebrig, pickig, ziehen nicht ein und alles rutscht einem aus den Fingern. Mag ich nicht. ABER ich LIEBE die Master Lin Handcreme. Die Konsistenz ist zwar etwas fester und damit ein bisschen schwerer zu verteilen als die meisten dünnflüssigen Handcremen, dafür ist es die erste Handcreme die auch schnell einzieht und WIRKLICH NICHT fettet. Ganz echt. Vom Geruch her finde ich sie relativ neutral, Naturkosmetik riecht ja meistens etwas streng und intensiv – ist ja auch nicht parfümiert.

Der Toner allerdings hat einen sehr intensiven Geruch. Ich finde er riecht nach Wald, genau genommen nach Nadelwald, das ist etwas gewöhnungsbedürftig aber ich finde es nicht schlecht. Anzuwenden ist er wie jeder andere Toner mit einem Wattepad und er hinterlässt ein angenehmes Gefühl auf der Haut. Ich fühle mich erfrischt aber habe nicht das Gefühl das meine Haut spannt.

Ich benutze Toner, Tonics, Gesichtswasser, Mizellenwasser und sonstige Formen sehr gerne allerdings stört mich an solchen Produkten leider die Anwendung. Bisher benutze ich diese Produkte immer mit Wattepads, was aber den Nachteil hat, dass sehr viel Müll dadurch anfällt. Ich würde ein mitgeliefertes Baumwolltuch oder so etwas in der Art super finden – kann man Toner mit einem Baumwolltuch auftragen? – Vielleicht könnte man so etwas weniger Müll produzieren.

master_lin_foam_mask_oil

master_lin_shampoo

Zu guter Letzt haben wir ein großartiges und großzügiges Produktpaket von Master Lin mit Produkten quer durch die Bank bekommen – vielen herztlichen Dank dafür.

Es war eine tolle Erfahrung hinter die Kulissen blicken zu dürfen – ich bin ja so überhaaaaupt nicht neugierig – die Menschen und den Herstellungsprozess hinter all diesen Produkten kennenzulernen war wirklich spannend.
Das Event war generell sehr liebevoll geplant – großes Lob und riesiges DANKE auch dafür.

Kennt ihr Master Lin schon? Oder würdet ihr gerne etwas von der Marke testen?

Goldiges Bussi auf’s Bauchi,

eure Mana

*mit freundlicher Unterstützung von Master Lin

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Seelenstriptease #1: Das blaue Einhorn meldet sich zurück zum Dienst.

Liebe Unicorns!

Ja, ich bin wieder da. Ich weiß ich habe jetzt lange Zeit nichts geschrieben. Ich möchte euch gar nicht großartig erklären warum, manchmal macht einem das Leben einfach einen Strich durch die Rechnung. Bei mir war in den letzten Wochen viel los und ich muss ehrlich gestehen, dass ich einfach keine Motivation hatte etwas zu schreiben. Ich war froh, wenn ich meine seltene Freizeit einfach mal mit meinem Freund auf der Couch genießen konnte.

Ich hatte Besuch aus Deutschland, meine Mama aus Qatar war hier bevor sie nach Hongkong gezogen ist, ich hatte beziehungsweise habe (immer noch) eine Baustelle zuhause und auch privat war einfach viel los. Last but not least habe ich mich entschlossen meinen Job zu kündigen. Nein, ich gehöre nicht zu den Bloggern die plötzlich ihren sicheren Job kündigen um Vollzeit-Blogger zu werden. Ich habe es einfach psychisch nicht mehr ausgehalten. Mir wurde alles zu viel. Also habe ich mich entschlossen die Notbremse zu ziehen und einen neuen Job zu suchen, den ich glücklicherweise auch sehr schnell gefunden habe. Schnell ist vielleicht das falsche Wort, ich habe doch mehrere Wochen gebraucht um den Bewerbungsprozess abzuschließen, allerdings habe ich nur eine Bewerbung verschickt und das war gleich ein Volltreffer.

Für mich war das ein sehr wichtiger und großer Schritt, der mich aber wahnsinnig erleichtert hat. In meiner alten Firma war ich fast 5 Jahre – und das ist doch ein Fünftel meines Lebens – HUI – deshalb ist mir der Abschied zwar nicht leicht gefallen aber ich weiß ganz genau es war das Richtige.
Ich kann euch gar nicht sagen wie sehr ich mich auf meinen neuen Job freue, erstmal verrate ich euch aber noch nicht mehr 😉

Ich habe den Blog und das Bloggen wirklich vermisst und bereue natürlich so lange nichts geschrieben zu haben. Ich hoffe es gibt da draußen noch ein paar Leser, die mir trotzdem treu geblieben sind und hier auch weiterhin so fleißig mitlesen.
Diese Auszeit war wirklich wichtig für mich aber ich weiß ihr versteht das.

mana_im_feld

Ich blicke jetzt voller Vorfreude in die Zukunft und hoffe ihr kommt mit mir mit und begleitet mich weiterhin.

Danke für euer Verständnis!

Trölfmilliarden Bussis auf´s Bauchi,

eure Mana

p.S. Außerdem ist bald Halloween, da muss ich euch doch mit endgeilen Ideen versorgen.

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OOTD: Ode an den Herbst – Geständnis inside.

Liebe Unicorns!

Heute muss ich euch etwas sagen. Ich muss euch ein Geständnis machen. Ich hoffe ihr nehmt es mir nicht übel und lest hier weiterhin mit.

Ich hasse Sommer.

Sommer ist doof.

Sommer ist heiß, Sommer ist warm, Sommer ist stickig, Sommer ist schwül, Sommer ist pickig und stinkig und klebrig. Pfui. Mag ich nicht. So, jetzt ist es raus. Mein Geheimnis ist gelüftet!

Im Sommer ertränken sich Insekten in meinem Bier, in den öffentlichen Verkehrsmitteln stinkt es überall nach Schweiß und in den Stoßzeiten klebt man überall an nackter, verschwitzter Haut von fremden Leuten. Und wenn man dann noch Glück hat und so groß (klein) ist wie ich, dann kommt man in den Hochgenuss schwitzenden Achselhöhlen direkt ins Antlitz zu blicken. Im Idealfall dann noch in der unrasierten Variante. Sarkasm off.

Deshalb hatte ich jetzt die grandiose Idee euch ein Herbstoutfit zu zeigen um meiner Vorfreude ein bisschen Luft zu machen. Bei diesen Temperaturen wirklich eine waaaahnsinnig tolle Idee, aber was solls, ein paar gute Bilder sind ja trotz der Hitze dabei raus gekommen.

longpullover_sieh_an

sieh_an_onlineshop

pulli_sieh_an

mana_an_baum

ombre_pullover

 

Ich trage gerne Leggings, vor allem im Frühling und im Herbst sind sie nicht zu warm aber man friert auch nicht so leicht. Am Liebsten kombiniere ich dazu Kleider, da das Outfit so perfekt abgerundet wird. Als kleines Highlight in meiner sonst meistens sehr schwarzen Garderobe dient hier der ombré-farbene Pullover und eine grüne Jacke – beides sehr herbstliche Farben. Mein ganz spezielles Accessoire ist der Turnbeutel aus Hamburg mit dem Schriftzug „yuck fou“.

In diesem Sinne: Baba Sommer, Hallo Herbst!

 

Wie gefällt euch mein Outfit? Gibt es hier vielleicht auch Leute, die den Sommer genauso „nicht mögen“ wie ich?! Zeigt euch! 😀

 

Bussi aufs Bauchi,

eure Mana

 

p.S. Ich hoffe ihr habt mich trotzdem noch lieb. Zumindest ein bisschen.

 

 

*mit freundlicher Unterstützung von http://www.sieh-an.de

 

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OOTD: Alles rund um die Farbe Schwarz – #pullingoffacroptop

Liebe Unicorns!

Mein Kleiderschrank und ich lieben die Farbe schwarz. In allen Nuancen. Schwarz, tiefschwarz, pechschwarz, rabenschwarz, dunkelschwarz und schwarzschwarz. Ach und „War-früher-schwarz-aber-ist-vom-ständigen-waschen-schon-ausgeblichen“-schwarz.

Aus diesem Grund haben sich ein paar Blogger zusammen getan um eine Mottoparty rund um die Farbe schwarz zu machen – alles ist erlaubt – Outfits, Make-Ups, Nailart und so weiter. Ich habe mich für ein Outfit entschieden, aus Zeitgründen habe ich diesmal aber kein „spezial“ Make-Up wie sonst für euch. (Nein, ich bin nicht krank, ich bemale mich bald wieder, versprochen!)

Hier habt ihr alle Teilnehmer unserer Mottoparty im Überblick:

Image Map

Ich habe wie gesagt Unmengen schwarzer Kleidung zuhause aber gerade im Sommer ist schwarz nicht gerade die beste Wahl. Da ich aber trotz dieser Temperaturen nicht auf diese Farbe verzichten will, muss das Outfit dementsprechend luftig und leicht sein. Die Spitze und der weite Rock sind auch bei hohen Temperaturen gut zu tragen, da sie relativ luftdurchlässig sind.

Nachdem das Outfit aber viel Spitze und Fransen enthält wirkt es dadurch etwas unruhig. Aus diesem Grund habe ich mit der klassischen Uhr von Daniel Wellington ein edles aber nicht allzu aufdringliches Accessoire dazu gewählt.

Nicht vergessen: Bis 15.07. bekommt ihr mit dem Code „DW_blueunicorn“ -15% auf eure gesamte Bestellung auf www.danielwellington.com

pullingoffcroptop

farbe_schwarz

Das Outfit habe ich allerdings aus einem speziellen Grund gewählt, vor allem das Crop Top spielt hier eine große Rolle. Ich möchte mit  meinem Outfit gerne bei der Pulling off a crop top Bewegung mitmachen, bei der Frauen jenseits Größe 36 beweisen, dass man mit jeder Figur ein solches Top tragen können. Auslöser dieser Bewegung war ein Artikel im „O, the Oprah Magazine“, in dem steht, dass nur schlanke Menschen ein Crop Top tragen sollten.

If (and only if!) you have a flat stomach feel free to try one.

NEIN!

schwarze_spitze

daniel_wellington_watch

Uhr von danielwellington.com*

mana_im_feld

Eine viel bessere Regel zum Crop Top:

Anyone can rock a Crop Top if you go high waisted.

Dem kann ich nur zustimmen, aber ist meiner Meinung nach auch egal ob schlank oder nicht, ein schmaler Streifen Bauch wirkt doch viel erotischer als gleich komplett bauchfrei, oder?

Was haltet ihr davon? Tragt ihr Crop Tops und wenn ja, wie?

Bussi aufs Bauchi,

eure Mana

*mit freundlicher Unterstützung von Daniel Wellington

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OOTD: 50ies – Es war einmal… der Petticoat

Liebe Unicorns!

Immer wieder bin ich fasziniert davon, wie sehr sich die Modewelt in den vergangenen Jahrzehnten geändert hat. Da ich mich sehr für Mode interessiere, sind natürlich auch die verschiedenen Stile der verschiedenen Jahrzehnte nichts neues für mich, vor allem die 50er, 60er und 70er Jahre haben es mir angetan. Ganz klar Anstand nehme ich aber von den 80ern, die kann man modetechnisch nicht Ernst nehmen oder maximal in „Bad-Taste-Jahrzehnt“ umnennen. Im Zuge einer Blogparade zum Thema 50er Jahre gibt es nun ein paar tolle Outfits und Make-Ups im Pinup-Stil zu sehen.

Auch ich habe ein typisches Pinup-Outfit zusammengestellt, ganz klassisch mit Petticoat-Kleid. Da mir mein Schrank ziemlich viele Möglichkeiten bietet, konnte ich mich erstmal gar nicht entscheiden, welches meiner Kleider es denn werden sollte. Im Endeffekt habe ich mich dann für eine etwas moderene Variante des Petticoat-Kleides entschieden mit einem Muster aus blauen Sicherheitsnadeln statt der üblichen Punkte.

outfit_petticoat

mana_mit_sonnenblume

mana_im_feld

Auch mein Make-Up habe ich ganz klassisch gestaltet mit rotem Lippenstift und schwarzem Eyeliner mit kleinem Wing. Außerdem habe ich als Accessoire eine typische Sonnebrille im Retro-Style und ein zusammen geknotetes Haarband gewählt.

mana_sonnenbrille

mana_im_stroh

Weitere Pinup-Looks könnt ihr bei den folgenden Bloggerinnen sehen:

Wie findet ihr mein Outfit? Mögt ihr die 50er Jahre auch so gern wie ich?

Bussi aufs Bauchi,

eure Mana

Vielen dank an Andrea Knabl für das Fotoshooting.

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EVENT: Foto-Workshop Discover Sofitel Vienna Stephansdom

Liebe Unicorns,

vor zwei Wochen durfte ich bei einem tollen Fotografie-Workshop* für Blogger im Sofitel Vienna Stephansdom beim Schwedenplatz teilnehmen. Als „Teilzeit-Wienerin“ kannte ich das Hotel natürlich schon von Außen und vom Namen her – welcher Wiener kennt nicht zumindest vom Hören-Sagen „Das Loft“, die superkesse Bar mit atemberaubendem Blick über Wien im obersten Stockwerk des Hotels?! Ich bin nur leider nie in den Genuss gekommen das Sofitel Vienna Stephansdom mal von Innen zu betrachten aber jetzt kann ich endlich sagen: ICH WAR DRIN! Ich gehöre zu den coolen Kids, yay! Und es hat sich absolut gelohnt.

Alleine von Außen macht das Sofitel Vienna Stephansdom schon was her, denn die Fassade vereint moderne, monochrome und gerade Linien mit bunter und farbenfroher Kunst. Neben den riesigen Glasfronten leuchtet nämlich ein wunderschönes Gemälde der Künstlerin Pippilotti Rist von der Decke.

Ich kannte diese Künstlerin ehrlich gesagt noch nicht aber als ich dann so im Zuge des Workshops und dieses Beitrags ein bisserl recherchiert habe, war ich eigentlich gleich hin und weg. Jetzt bin ich aber leider ein kleines bisschen traurig, denn wie es der Zufall will, hätte es in der Kunsthalle Krems doch tatsächlich bis 28. Juni eine Ausstellung gegeben. Naja, kann man nichts machen.

Sofitel_Rose_Deckengemälde

Insgesamt gibt es im Sofitel Vienna Stephansdom aber sogar fünf dieser Gemälde, unter anderem gleich in der Lobby. Das Hotel wurde vom französischen Architekt Jean Nouvel entworfen und orientiert sich farblich am Dach des Stephansdoms, das wie das Hotel in den Farben weiß, schwarz und grau gehalten ist. Auch die 182 Zimmer – davon sind 26 Suiten – sind in diesen Farben gehalten. Sehr interessant ist die Tatsache, dass die Farben nach Himmelsrichtungen geordnet sind. Im Süden findet man die komplett weißen Zimmer, im Westen die grau gehaltenen Zimmer und im Norden befinden sich fünf komplett schwarz eingerichtete Zimmer. Im Rahmen des Workshops durften wir uns zwei der Zimmer ansehen – ein weißes und ein graues. Leider konnten wir uns kein schwarzes Zimmer ansehen, diese sind nämlich immer schnell ausgebucht. Hoffentlich kann ich mir so ein schwarzes Zimmer irgendwann ansehen, meine Neugier lässt mich sonst nie wieder in Ruhe.

Noch eine irrsinnig coole Tatsache ist für mich, dass sich in den Zimmern Kunststudenten der Universität für Angewandte Kunst verewigen durften – überall wurden Texte mit Bleistift an die Wand geschrieben. Es gibt sogar ab und zu Beschwerden wer denn da das Zimmer beschmiert hat – echt gut.

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Wir durften uns an dem Tag zwei verschiedene Vorträge anhören, zuerst erzählte uns Carola von viennawedekind ein bisschen über „Blog und Business“, wo sie uns jede Menge Tipps und Tricks mit auf den weiteren Blogger-Weg gegeben hat. Vieles wusste ich schon – nachdem ich die Vorträge so ähnlich schon beim FashionCamp gehört habe, war nicht so viel Neues für mich dabei – aber Einiges wurde doch wieder in Erinnerung gerufen.

Ein paar gute Tipps sind zum Beispiel:

  • Social Media Nutzung: auf jeden Fall alle vorhandenen Kanäle ausnutzen!
  • Instagram: durchschnittlich zwei Bilder pro Tag
  • Kommentieren! So kommen mehr Leute auf euren Blog und gleichzeitig tretet ihr in Kontakt mit anderen Bloggern – vielleicht findet ihr über die Kommentare aber auch selbst  interessante Blogs
  • große und qualitativ hochwertige Bilder – am Besten so breit wie der Text
  • nicht zu viele Bilder, 8-10 Fotos pro Beitrag reichen vollkommen aus.
  • Pinterest ist das neue Facebook
  • Du selbst – die Person hinter dem Blog. Die am häufigsten gelesene Seite eines Blogs ist die „About“-Seite.
  • Statistik: Zu welcher Uhrzeit an welchem Wochentag erreicht man die meisten Personen? Generell ist es unter der Woche besser, viele Leute lesen gerne in den Mittagspausen oder Abends. Das Wochenende sollte man eher meiden.
  • Finde deine Nische! Gerade im Beauty- und Fashion-Bereich gibt es Millionen (Milliarden?) Blogger – hebt euch ab von der Masse.

Auf jeden Fall gilt die Regel:

Bevor ihr irgendetwas Schlechtes postet, postet lieber gar nichts.

Wir sollten uns dann überlegen welche drei bis vier Wörter unseren Blog beschreiben, wobei viele der Mädels Probleme hatten. Für mich ist es aber relativ klar, was ich mit meinem Blog verkörpern möchte und was meine Nische ist.  Mein Blog in 3-4 Wörtern: blau (ach, echt?), authentisch, alternativ, New-Journalism. Ich versuche so gut wie möglich authentisch zu bleiben, das ist mir persönlich einfach sehr, sehr wichtig. Mein Schreibstil ist angelehnt an den New-Journalism, ich versuche so zu schreiben wie mein Hirn gerade denkt und wenn dann ein TATATATATATATAMM TROMMELWIRBEL vorkommt, schreibe ich es auch so auf.

kaffeepause_obst

Nach einer Kaffeepause mit echt genial gestaltetem Kuchenbuffet (mir läuft gerade das Wasser im Mund zusammen) hat uns Michèle Pauty im zweiten Workshop über „Fotografie für Blogger“ erzählt.  Zugegeben, ich durfte schon einmal einen Portrait-Workshop bei ihr absolvieren und seit dem stalke ich regelmäßig ihren Instagram-Account weil sie echt geile Bilder macht.

Tipps für gute Bilder:

  • Speicherformat RAW: Statt JPEG einfach auf RAW umsteigen. Bei RAW muss man zwar anfangs mehr bearbeiten aber man hat auch mehr Möglichkeiten um die Bilder im Nachhinein zu bearbeiten, was bei JPEG nur begrenzt möglich ist. Nachteil: man braucht ein spezielles Programm wie Photoshop um es zu öffnen.
  • Der goldene Schnitt: das Objekt am Besten nicht in den Mittelpunkt des Fotos stellen, sondern eher an den Rand.
  • Manuell fotografieren und mit Blende und Belichtungszeit arbeiten. Generell gilt: Hoher ISO-Wert für dunkle Räume, kürzere Belichtungszeit für Schärfe im bewegten Objekt, niedrige Blende für einen unscharfen Hintergrund – gerade das ist irrsinnig wichtig für Street-Fashion um die Leute im Hintergrund verschwinden zu lassen (oder  auf der Donauinsel nicht auch noch die Leute im FKK-Teil superscharf am Bild zu haben!)
  • Begebt euch auf die gleiche Höhe wie euer Objekt, verbiegt euch und rutscht auf den Knien herum.
  • Wenn ihr ein Objekt ab/anschneidet dann aber richtig. Zum Beispiel nicht nur die Zehenspitzen einer Person abschneiden sondern gleich am Unterschenkel.

Ich hoffe ja insgeheim immer noch, dass es einmal einen „Tipps-für-die-armen-Freunde-der-Bloggerinnen-die-immer zum-fotografieren-gezwungen-werden“-Workshop gibt.

Am Ende der beiden Workshops durften wir in die vorher erwähnten Zimmer und das gerade gelernte umsetzen. Es war leider ziemlich schwer bei so vielen Leuten das Zimmer halbwegs in Szene zu setzen und ich muss zugeben, ich habe gar nicht so recht auf das Gesamtbild des Zimmers geachtet. Ich war so beschäftigt mit diesen klitzekleinen aber total kessen Details wie zum Beispiel die Texte an den Wänden, die Schiebetüren im Bad, der schön drapierte Bademantel und die Pantoffel im Schrank, der gepolsterte süße Kleiderbügel mit dem Mascherl, die silbernen Gewichte an den Lampenschirmen und vieles mehr. Ja, ja ich konnte es nicht lassen und habe natürlich in jede Lade und jeden Schrank hinein geschaut – von wegen Neugier und so. Ach und die Aussicht war natürlich auch nicht von schlechten Eltern.

lampe_von_unten

Auf die Knie, fertig, los!

aufwachen_with_a_view

waking up to a view…

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des_gefühls_ab

kunst_weisses_zimmer

Irrsinnig schlecht wäre für mich aber die weiße Bettwäsche. Es war nämlich nicht nur einmal der Fall, dass ich im Hotel ein Zimmer mit weißem Bettzeug bezogen habe und es mit blau gefärbter Bettwäsche verlassen habe – BLUE HAIR PROBLEMS.

Übrigens: Sowohl im weißen als auch im grauen Zimmer waren die Texte an den Wänden ein Transkript von „ICH BIN TRAURIG“ Videostill von Didi Bruckmayr und Michael Strohmann – einmal von Adam Ford (graues Zimmer) und einmal von Fiona Rukschcio (weißes Zimmer)

Nach dem fotografieren im Zimmer durften wir in „Das Loft“ im 18. Stock des Hotels – wie gesagt gehöre ich jetzt auch zu den coolen Kids – dort gab es noch drei Speisen die wir fotografieren konnten und einen schönen Ausklang mit (starken) Cocktails.

essen_sofitel

loft_ice

rose_sofitel

Wie ihr auf den Bildern sehen könnt, habe ich wirklich sehr auf die Details geachtet und (leider) fotografisch kaum auf das gesamte Zimmer. Es war zwar nicht leicht mit den vielen Menschen darin aber ich hätte wohl doch ein paar Schnappschüsse vom Gesamtbild machen sollen. LEIDER waren die Details für mich halt echt zu kess.

Mir hat dieser Workshop wirklich gut gefallen und auch sehr viel gebracht – jetzt versuche ich das noch schön häppchenweise meinem Freund, der mich netterweise immer fotografiert, beizubringen. An dieser Stelle natürlich auch mal ein rieeeeeesiges Dankeschön an dich C., weil du so lieb zu mir bist und dir das immer antust. 

Wie gefallen euch meine Bilder vom Workshop? Wer von euch geht mit mir das schwarze Zimmer besuchen? 😀

Bussi aufs Bauchi,

eure Mana

*mit freundlicher Unterstützung von Accor Hotels und Sofitel Vienna Stephansdom

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BLOGPARADE: Disney Villains – Ursula, die Meerhexe

Liebe Unicorns,

ich habe euch ja mehr Disney Make-Ups versprochen, da es mir wahnsinnig Spaß macht mich extrem anzumalen. Und jetzt mal ehrlich wann hat man im Alltag schon die Gelegenheit dazu?! Im Zuge einer Blogparade zu den Bösewichten von Disney habe ich wieder sehr tief in den Farbtopf gegriffen. Seeehr tief. So tief wie das Meer – ha, ha.Schlechter Witz, ich weiß.

Der Titel verrät euch ja schon wer ich bin aber ich denke es ist auch anhand der Bilder unschwer zu erkennen. Wie auch bei der Evil Queen hat mir das anmalen wieder riesig Spaß gemacht, solche Make-Ups sollten ja meiner Meinung nach einfach alltagstauglich werden, dann könnte man (ich) mich viel öfter austoben. Schließlich gibt’s ja auch in jeder Schminksammlung Farben, die man sonst NIE benutzen würde, oder?!

ursula_little_mermaid_makeup

ursula_makeup_auge

ursula_disney_makeup

Foundation: Kyrolan Ultra Foundation: White
Contour: Makeup Revolution Mono Lidschatten: Blow your Whistle
Augenbrauen: Look by Bipa schwarzer Kajal
Augen: Maybelline Eye Studio Color Tattoo Lidschatten: Turquoise forever
Makeup Revolution Palette: Mermaids vs. Unicorns
She Stylezone Mascara
Lippen: Maybelline Color drama Lip Pencil: Nr. 520 Light it up

Mac Russian Red

Ich glaube ich kann euch zu dem Make-Up gar nicht viel erklären, denn ich habe einfach drauf los gepinselt. Leider hatte ich bei den Augenbrauen wieder Probleme, man sieht sie ziemlich durch. Irgendwann rasiere ich diese nervigen Dinger einfach ab, braucht doch kein Mensch. Hmpf.

Hier habt ihr noch eine Übersicht über alle Teilnehmer:


Ich hoffe sehr, dass euch mein Make-Up gefällt, hättet ihr erkannt wen ich darstellen wollte?

Bussi aufs Bauchi,

eure Mana

Image Map

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