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Seelenstriptease #2: Abschied nehmen

Ich schreibe diese Zeilen schweren Herzens allerdings glaube ich, dass es mir hilft die Geschehnisse zu verarbeiten.

Eigentlich war 2015 ein gutes Jahr aber sehr aufregendes Jahr für mich. Es war das erste Jahr in dem ich komplett Vollzeit gearbeitet habe – das war wirklich eine enorme Umstellung. Das war für mich das Ende von meinem gemütlichen Studentenleben und somit der erste Abschied im Jahr 2015.

Außerdem habe ich einen für mich riesigen Schritt gewagt und habe mich getrennt – von dem Job den ich fünf ganze Jahre gemacht habe. Das war immerhin ein Fünftel meines Lebens und somit der zweite Abschied im Jahr 2015.
Ich habe einen tollen neuen Job bekommen, bekomme Verantwortung, einen eigenen Aufgabenbereich und fühle mich sehr wertgeschätzt.

Im Juni durfte ich an meinem25. Geburtstag meine Lieblingsband KISS in Hamburg sehen – das Erlebnis war unglaublich – vor allem war ich nur ein paar Meter von Paul Stanley entfernt, als er mit seiner Gitarre über die Menge auf eine kleine Plattform ganz nahe bei uns geschwebt ist.

Nun aber zum schwersten Teil des Jahres und dem dritten Abschied – der Dezember.  Mein Opa ist gestorben. Plötzlich. Zu Weihnachten. Zumindest war das einer meiner ersten Gedanken – Warum ausgerechnet zu Weihnachten?

Aber wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, weiß ich, dass jeder andere Tag genauso beschissen gewesen wäre. Wenn der Opa stirbt, ist das einfach beschissener Scheißdreck. Die ersten Tage und Nächte waren die Schlimmsten aber auch da hat schreiben geholfen und so entstanden diese Zeilen:

Seit 5 Nächten steh‘ ich hier
in der Kälte
auf meinem Balkon.

Meine Augen suchen verzweifelt den Nachthimmel ab.
Doch es gibt nichts zu sehen.
Kein Licht.
Keinen Stern.

Doch heute endlich die Erlösung.
Ein bisschen Hoffnung.
Dieser eine Stern der hoffentlich deiner war.
Dieser eine Stern der mir zeigt, dass deine Reise nun zu Ende ist und du angekommen bist.
Dieser eine Stern bedeutet die Welt für mich.
Dieser eine Stern…

Auch wenn es immer noch beschissen ist, ändern kann ich es nicht. Ich kann mich aber immer positiv an ihn erinnern und die Werte die er mir vermittelt hat im Herzen tragen.

Mein Opa war ein großartiger Mensch. Er war wohl einer der besten Menschen, die ich bisher in meinem Leben kennenlernen durfte. Er hatte ein großes Herz und hat immer sehr viel für seine Mitmenschen getan. Mein Opa hat immer gern gespendet – egal ob Geld, seine Arbeitskraft oder auch Blut. Selbst an seinem letzten Tag wollte er noch unbedingt eine Spende zur örtlichen Feuerwehr bringen.

Auch Blut hat er in seinem Leben einiges gespendet – so viel, dass er etliche Male in der Zeitung war und auch dementsprechen viele Urkunden und Auszeichnungen bekommen hat. Ich habe es immer sehr genossen wenn er mir voller Stolz einen neuen Zeitungsartikel über sich gezeigt hat. Er hat selbstverständlich jeden einzelnen Artikel davon aufgehoben. Er hat sogar den dämlichen Artikel aufgehoben als ich mit 11 Jahren einmal mit Sturmfrisur in der Kronen Zeitung zu sehen war. Auch den durfte ich mir dann oft anschauen – leider bin ich darauf nicht mal halb so stolz wie Opa wohl war.

Außerdem habe ich wohl wie auch mein Papa Opas große Sammelleidenschaft geerbt. Ich werde es vermissen, dass er mir immer seine neuesten Münzen gezeigt hat, ich werde es vermissen in jedem Restaurant nach Bierdeckeln Ausschau zu halten, die er auch gesammelt hat. Ich werde aber weiterhin bei jeder einzelnen meiner Postkarten an ihn denken – auch von denen hatte er gefühlte tausend Stück. Nicht zu vergessen die trölfmilliarden Feuerzeuge – kalt wird sicherlich keinem von uns jemals.

Ich werde es wohl auch nie vergessen als er mal „einfach so“ einen riesigen Trüffel im Wald gefunden hat. Auch dafür war er in der Zeitung. Selbstverständlich.

Wir alle werden ihn nie vergessen, das Leben geht zwar weiter aber ab jetzt wird für immer etwas fehlen.

 

Lieber Opa,

Danke für deine Freundschaft, deine Liebe und vor allem deine Güte.

 

Rosen_schwarzweiß

Liebes 2015, ich bin froh, dass du vorbei bist. Lieber Dezember – leck mich am Arsch. 2016 darf jetzt kommen. Ich bin bereit.

 

Auf dich, Opa.

Auf bessere Zeiten.

Auf 2016.

 

p.S. nachdem ich im Moment echt weder Lust hatte mein Gewinnspiel zu bewerben oder auch auszulosen, werde ich es noch eine Woche – bis nach dem Begräbnis meines Opas – offen lassen. Dann habe ich hoffentlich mehr Muße.
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Review: Mein persönliches Jahr 2014

Liebe Unicorns,

ich wünsche euch natürlich ein frohes neues Jahr, hoffentlich habt ihr Silvester gut überstanden. Aus diesem Anlass möchte ich nun meine persönliche Bilanz für 2014 ziehen.

Alles in Allem war es für mich ein sehr erfolgreiches und gutes Jahr. Ich bin (immer noch) glücklich in einer Beziehung, mittlerweile sind es schon über zwei Jahre und ich fühle mich sehr wohl mit meinem Freund Chris an meiner Seite. Wir können gemeinsam lachen, miteinander und auch übereinander. Wir haben Spaß, lachen, lieben, trauern gemeinsam und unterstützen uns gegenseitig. Ich bin wirklich froh über diese tolle und gleichberechtigte Beziehung, die wir auf Freundschaft aufgebaut haben.

Die Uni konnte ich zwar nicht ganz abschließen, habe mich aber endlich aufgerafft wieder etwas zu machen und bin zumindest ein gutes Stück weiter. Ich arbeite immer noch im Callcenter aber mir wurde eine Zusatzstelle und damit quasi eine Beförderung in einer anderen Abteilung meiner Firma angeboten, was mich natürlich sehr freut. Das heißt ich starte das Jahr 2015 mit einem (fast) Vollzeit-Job. Ich freue mich riesig, bin schon sehr neugierig darauf aber um ehrlich zu sein habe ich auch ein kleines bisschen Angst davor. Aus der Traum vom Peter Pan Dasein – ich muss jetzt erwachsen werden. Zusätzlich darf ich auch als Autorin für The bird’s new nest schreiben und sogar mein Praktikum darf ich dort absolvieren. Das ist eine tolle Chance für mich und ich freue mich wirklich sehr darüber. Dadurch durfte ich 2014 auf mein erstes Presse-Event.

Urlaubsmäßig war 2014 verdammt viel los bei mir. Im Februar war ich mit meinem Freund ein paar Tage in Paris für einen wunderschönen Romantikurlaub. Im März waren wir in Qatar meine Mutter, meinen Stiefvater und meinen Onkel besuchen. Im September war dann London für eine Woche an der Reihe. Um Gottes Willen, da wollte ich euch noch meinen Haul zeigen… Außerdem waren wir auf jeder Menge Konzerten und Festivals. Das war so viel, dass ich das eigentlich gar nicht mehr so Recht weiß. Über meine Eindrücke am Novarock hab ich euch >>hier<< berichtet.

Links oben: Louvre Paris Links unten: London Rechts: Cornische in Qatar

Links oben: Louvre Paris
Links unten: London
Rechts: Cornische in Qatar

Auch für 2015 haben wir schon eine Menge geplant. Anfang Februar kommt Tenascious D nach Wien, das dürfen wir natürlich nicht verpassen. Die nächsten Pflichtermine sind dann im Juni – meine absolute Lieblingsband KISS spielt an MEINEM GEBURTSTAG in Hamburg, da darf ich auch nicht fehlen! Kiss kommt auch auf das neue Festival „Rock in Vienna“, auch dafür haben wir uns schon Tickets gesichert.

Nur das mit dem Abnehmen, das hat schon wieder nicht geklappt. Vielleicht kann 2015 das ändern. Immerhin hab ich es geschafft 2014 nicht wieder mit dem Rauchen anzufangen, ich bin immer noch rauchfrei. Ein paar nicht ganz vorsatzartige Vorsätze hab ich mir für 2015 auch zurecht gelegt aber die verrate ich euch in einem anderen Post 😉

 

Liebes 2014, es war mit eine Ehre.

Auf das 2015 genauso gut wird!

 

Wie war euer Jahr 2014? Seid ihr froh, dass es vorbei ist oder hattet ihr auch ein tolles Jahr wie ich?

 

Bussi aufs Bauchi,

eure Mana

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TAG: 50 facts about me

Liebe Unicorns,

ich wurde von der liebe Nicole von Castle in the clouds getaggt um ein paar Fakten von mir zu erzählen. Ich finde diese Idee sehr nett, da man so etwas über die Leute hinter den Blogs erfährt – vielen Dank Nicole 🙂

Nachdem ich aber auf meinem Blog unter meinen Seiten schon „30 facts about me“ habe, fallen mir leider echt keine 50 neuen Fakten ein, ohne euch wahnsinnig zu langweilen. Also kriegt ihr jetzt 30 „alte“ Fakten plus 20 neue Fakten.

50factsaboutme

1. Ich habe blaue Haare und liebe sie total. Dementsprechend muss ich sie aber oft bleichen/färben.

2. Ich hab sehr viele blaue Töne zuhause, von Electric blue über Shocking blue, Atlantic blue, Lagoon Blue,… ist sowas wie ‘ne Sucht für mich.

3. Ich liebe Galaxy-Muster, und das Bemalen von Dingen (mich selbst, Leiberl, Schuhe (hab ich auch schon verkauft)).

4. Meine Lieblingsband ist Kiss – bis jetzt hab ich sie leider erst 3 Mal gesehen (2 mal im Juni 2013). Ich habe einen kleinen Kiss-Altar in meinem Schlafzimmer…

5. Ich stehe generell auf Old School Rock, Metal und Oldies.

6. Kätzchen, Einhörner und Star Wars begeistern mich auch total.

7. Achja, Superhelden! Iron man, Batman, Spiderman, Superman, Avengers,… ich liebe sie alle (…nur Hulk ist mir da irgendwie unsympatisch haha).

8. Ich bin leicht zu begeistern.

9. Festivals und Konzerte begeistern mich auch. Ich hab trotz meines jungen Alters an die 70 Bands live gesehen.

10. Hab ein Billyregal voller DVDs, 80% davon sind Horrorfilme, der Rest Superhelden-Filme und Disney-Filme.

11. Ich kann Toy Story 1-3 und Forrest Gump auswendig mitsprechen.

12. Meine Mutter wohnt im Moment in Qatar und jedes mal wenn ich sie besuche, komme ich um vor Hitze 😀

13. Ich liebe den Winter und Schnee.

14. Meine Ähnlichkeit zu meinem Papa kann ich weder äußerlich noch innerlich abstreiten – anscheinend sehe ich ihm ähnlich und ich kann bei keinem Loch vorbeigehen ohne nicht reinzuschauen. Außerdem ist Sperrmüll mehr ein Abenteuerspielplatz als Müll – jaja das hab ich eindeutig von ihm.

15. Außerdem habe ich die Sammelleidenschaft von Papa und Opa. Ich sammle Münzen/Geld und Postkarten.

16. Von meinen Freunden und Eltern bekomme ich aus dem Urlaub oft Postkarten und Bier mitgebracht – Bier ist auch so eine Leidenschaft von mir.

17. Ich studiere Publizistik und Kommunikationswissenschaften.

18. Nebenbei arbeite ich in einem Callcenter – schon 4 jahre lang –  ich könnte ein Buch über die Eigenarten der Antworten von den Leuten schreiben. Ich liebe diesen Job, auch wenn er manchmal anstrengend sein kann.

18. Das Chilli meines Papas ist das Beste Chilli der Welt – ich esse generell gern scharf.

19. Ich falle oft hin und dann muss ich über mich selbst lachen – egal wie weh es tut, ich muss lachen.

20. Ich mag Flohmärkte, generell altes Zeug mit Geschichte dahinter – ich „upcycle“ gern altes Zeug und mach neue Dinge draus.

21. Leute, die große Augen haben, finde ich gruselig. (Meine Freunde sagen immer, dass ich große Augen hätte…)

22. Mein Freund und ich lieben Schallplatten und Oldtimer.

23. Ich habe ungefähr alle zwei Wochen eine andere Haarfarbe – Blau wäscht sich schnell aus, deshalb muss ich meine Haare oft tönen und dabei kommt jedes mal etwas anderes raus.

24. Ich hasse Füße. (Mein Freund hat Schuhgröße 46…)

25. Tattoos und Piercings liebe ich über alles – hab auch beides, hätte aber gern noch viel mehr (v.a. Tattoos.). Im Moment habe ich 11 Piercings und 5 Tattoos.

26. Die ersten 3 Tattoos habe ich mit mit 13 selbst gestochen. Ja, meine Eltern waren sehr böse. Aber ich liebe sie immer noch – die Tattoos meine ich. Jaaa, okay, die Eltern auch 😛

27. Meine Kleidung ist fast ausschließlich schwarz, aber mittlerweile verirrt sich auch Blau und Mintgrün mal in meinen Schrank.

28. Ich geh suuupergern auf Bad taste Partys. Ich mags total mich „schräg“ herzurichten und liebe es wenn ich dann z.B. zu David Hasselhoff tanzen kann – den ich auch schon zwei Mal live gesehen habe.

29. Meine erste Bakkalaureatsarbeit ging um auditive Kommunikation in Disneyfilmen und meine zweite Bakkalaureatsarbeit hat von weiblichen Stereotypen in Horrorfilmen gehandelt.

30. Ich trinke gern Whiskey, aber nur mit Apfelsaft.

31. Ich habe seeehr viele Lippenstifte. 90% davon sind rot.

32. Ich möchte gerne um die Welt reisen, meine coolsten Urlaube waren bisher in Kuba und auf der Insel Kuredu (Malediven).

33. Mit 14 Jahren konnte ich mal mit Delphinen schwimmen. Es war ein unglaubliches Erlebnis, dass ich nie wieder vergessen werde. Allerdings weiß ich heute, dass die Bedingungen in diesen „Aqua Parks“ nicht gut sind und habe daher auch ein schlechtes Gewissen zu der Erhaltung solcher Institute beigetragen zu haben.

34. Ich hatte schon mal ein Krokodil in der Hand.

35. Ich habe mal eine Fledermaus in der Hand gehalten.

36. Meine Mama hat eine Weile in Zypern gelebt aber mittlereile lebt sie in Qatar.

37. Ich habe sehr, sehr viele Schuhe. Aber ich hab‘ ja auch zwei Füße also ist das absolut notwendig!

38. Meinen Freund habe ich über Freunde auf einem Ferstival kennen gelernt. Zuerst waren wir nur gute Freunde, doch irgendwann ist mehr daraus geworden.

39. Ich wohne mit meinem Freund in der Eigentumswohnung meiner Stiefmutter in Niederösterreich.

40. Ich kann mir nicht vorstellen irgendwann wieder eine „normale“ Haarfarbe zu haben. Weißblond oder schwarz wäre schon „ganz okay“, aber nur mit bunten Strähnen oder Spitzen.

41. Als ich 2008 meine geliebte Siamkatze „Sohi“ einschläfern lassen musste, hat mich das komplett aus der Bahn geworfen. Nichts hat mir jemals so weh getan. Ich weiß aber noch, dass der Tierarzt an dem Tag ein Greenday T-Shirt anhatte…

42. Ich habe theoretischen Teil des Führerscheins innerhalb von 7 Minuten mit 100/90% bestanden, aber die praktische Prüfung erst beim vierten Mal.

43. Ich habe müdlich in Englisch, Psychologie/Philosophie, Physik und Chemie maturiert.

44. Ursprünglich wollte ich Anstronomie studieren.

45. Am 04.09.2013 habe ich aufgehört zu rauchen.

46. Im Moment fahre ich einen roten Ford Fiesta.

47. Ich trenne gerne mein Essen. Vor allem bei Lasagne kann das ziemlich anstrengend und langwierig werden. Burger dürfen natürlich so bleiben wie sie sind.

48. Mein Lieblingstier ist definitiv die Katze. Ich bin ein absoluter Katzenmensch. Zu meinem 6. Geburtstag habe ich eine schwarze Katze bekommen, sie „Mickey“ genannt – diese Katze ist jetzt schon stolze 18 Jahre alt. Allerdings hatte ich in meiner Kindheit ein Erlebnis mit einem Hund – mit ca. 4 Jahren wurde ich von einem Schäferhund in die Wange gebissen – weshalb ich Hunde bis heute sehr distanziert gegenüberstehe.

49. Ich glaube an Aliens und daran, dass wir nicht alleine im Universum sind. Ich weigere mich aber an Geister zu glauben. nicht etwa weil ich es unsinnig finde, sondern weil ich dann wahrscheinlich ständig Angst hätte.

50. Seit meinem 10. Lebensjahr hatte ich eine Brille, habe dann als Teenager sehr lange Kontaktlinsen getragen aber mir vor 3 Jahren die Augen lasern lassen. Ich hatte ungefähr 5 Dioptrin. Jetzt brauche ich keine Brille mehr und bin sehr glücklich damit.

So, das wars dann jetzt, ich hoffe ihr konntet einige neue Dinge über mich erfahren, die euch vielleicht mehr oder weniger interessiert haben 🙂

Nun möchte ich diesen Tag natürlich auch weitergeben: Kathi von dreamingbelle und Irma von Irmas Lackwiese. Ich würde mich freuen mehr von euch zu erfahren! 🙂

Bussi aufs Bauchi,

eure Mana

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